Historische Atmosphäre beim Chemiepokal
Zurück zur Startseite Seit 1970

Eine Legende
aus Halle

Mehr als ein halbes Jahrhundert Spitzenboxen: Der Chemiepokal ist das Sprungbrett der Champions – von Teófilo Stevenson über Henry Maske bis Vitali Klitschko.

1970
Erste Auflage
51.
Auflage 2026
AIBA ★★★
3-Sterne-Turnier seit 2012
Die Anfänge

„Auch wir müssen uns etwas einfallen lassen"

Mit diesem Satz schlug AIBA-Kampfrichter Joachim Wolf 1969 ein neues internationales Boxturnier für Halle vor. Ein Jahr später, am 5. August 1970, war es so weit: Die Premiere des Chemiepokals in der Eissporthalle versammelte 82 Boxer aus 10 Nationen – vor 12.000 Zuschauern.

Was als Idee begann, wurde zum Dauerbrenner des Weltboxens. Über die Jahrzehnte entwickelte sich der Chemiepokal zu einer der renommiertesten Adressen im internationalen Amateurboxen – ein Turnier, das Olympiasieger und Weltmeister hervorbrachte und bis heute den Boxsport in Sachsen-Anhalt prägt.

Meilensteine

Über 50 Jahre Geschichte

1970

Die Premiere

Erstaustragung am 5. August in der Eissporthalle – 82 Boxer aus 10 Nationen, 12.000 Zuschauer. Ottomar Sachse aus Halle wird erster Seriensieger (6 Titel bis 1976).

1972

Stevenson schlägt zu

Die kubanische Legende Teófilo Stevenson gewinnt im Schwergewicht – später dreifacher Olympiasieger und mehrfach zu Gast in Halle.

1980er

Schmiede der Olympiasieger

Henry Maske (5× Sieger) und Andreas Zülow (6× Sieger) boxen sich in Halle an die Weltspitze – beide werden 1988 Olympiasieger.

1989

Neustart nach der Wende

Mit dem Mauerfall endet die staatliche Förderung – der Chemiepokal wird zum sponsorengetragenen Turnier und behauptet seinen internationalen Rang.

1994 – 1995

Ottke & Klitschko

Sven Ottke (1994) und Vitali Klitschko (1995) triumphieren in Halle – beide werden später Profi-Weltmeister.

1995 – 2001

Der Rekordsieger

Steven Küchler (SV Halle) gewinnt sieben Titel – bis heute Rekord in der Geschichte des Turniers.

2001

Frauen im Ring

Erstmals treten beim Chemiepokal auch Boxerinnen an.

2012

AIBA-3-Sterne

Der Weltverband AIBA zertifiziert den Chemiepokal als 3-Sterne-Turnier – die höchste Qualitätsstufe im internationalen Boxen.

2014

Boxen ohne Kopfschutz

Die Kämpfe werden ohne Kopfschutz ausgetragen – moderner, schneller, intensiver.

2020

50 Jahre Chemiepokal

Großes Jubiläum mit Olympiasiegern und Weggefährten – ein halbes Jahrhundert Boxgeschichte.

2023 – 2024

Bühne Steintor-Varieté

Halbfinale und Finale ziehen ins traditionsreiche Steintor-Varieté – mit Aktiven aus Kuba, der Ukraine und ganz Europa.

2026

Die 51. Auflage

Vom 10.–12. September 2026 schreibt der Chemiepokal das nächste Kapitel – live bei Sportdeutschland.tv. Jetzt Tickets sichern →

Rekordsieger

Die erfolgreichsten Boxer

Mehrfachsieger, die sich in die Chronik des Chemiepokals eingeschrieben haben.

Steven Küchler
1995–2001 · Rekord
Ottomar Sachse
1970–1976
Andreas Zülow
Olympiasieger 1988
Henry Maske
Olympiasieger 1988
Mehnert
Weltergewicht
Fanghänel
Schwergewicht
Sprungbrett der Champions

Hier boxten die Großen

Namen, die in Halle starteten und die Boxwelt eroberten.

Vitali KlitschkoBox-Weltmeister · Sieger 1995
Henry MaskeOlympiasieger 1988 · Profi-Weltmeister · 5× hier siegreich
Teófilo Stevenson3× Olympiasieger (Kuba) · Sieger 1972
Sven OttkeUngeschlagener Profi-Weltmeister · Sieger 1994
Andreas ZülowOlympiasieger 1988 · 6× Chemiepokal-Sieger
Werde Teil der Geschichte

Das nächste Kapitel: 2026

Sei dabei, wenn der 51. Chemiepokal Geschichte schreibt – 10.–12. September 2026 in Halle (Saale).

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